Unsere Trainingsstätten – Orte des Sports und der Gemeinschaft

Die Geschichte unserer Abteilung ist eng mit den Hallen verbunden, in denen wir trainieren durften – und mit den Menschen, die sie mit Leben füllen.

Das Sportzentrum Poing – unsere sportliche Heimat

Mit der Fertigstellung und Eröffnung der Dreifachturnhalle im Jahr 1990 erhielt Poing eine moderne und zukunftsweisende Sportstätte. Das Sportzentrum entwickelte sich rasch zu einem zentralen Bestandteil der kommunalen Infrastruktur und wurde für viele Vereine – auch für uns – zur sportlichen Heimat.

Neben der Dreifachturnhalle stehen im Sportzentrum ein Spiegelsaal im Multifunktionsraum, ein gut ausgestatteter Kraftraum sowie Räumlichkeiten für Vereinstreffen und Feiern im Pavillon zur Verfügung. Ab und zu verlegen wir unser Training auch auf den benachbarten Sportplatz – besonders dann, wenn das Wetter zusätzliche Motivation bietet.

Poing ist seither rasant gewachsen und mittlerweile die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Ebersberg. Durch den Bau weiterer Wohngebiete wird dieses Wachstum auch künftig anhalten. Selbstverständlich muss sich die sportliche Infrastruktur dieser Entwicklung anpassen – und das Sportzentrum bildet dabei einen wesentlichen Baustein.

Die neue Dreifachturnhalle an der Realschule

Ein bedeutender Schritt in diese Richtung war der Bau der zweiten Dreifachturnhalle im neuen Realschulgebäude. Der Spatenstich für das 31,1 Millionen Euro umfassende Projekt erfolgte im Juli 2011. Innerhalb von nur 14 Monaten sollte das Bauvorhaben realisiert werden.

Allerdings zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig waren. Massive Wasserschäden machten den Austausch des kompletten Hallenbodens sowie von Teilen der Wände erforderlich. Auch die sanitären Anlagen wurden erneuert. Hinzu kam, dass die Halle von Dezember 2015 bis August 2016 als Notunterkunft für Asylbewerber genutzt wurde – eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die jedoch weitere Belastungen für die Bausubstanz mit sich brachte. Für die Sanierung fielen rund 1,2 Millionen Euro an.

Heute ist die Halle wieder ein zentraler Trainings- und Wettkampfort für zahlreiche Sportlerinnen und Sportler – und damit auch für uns.

Weitere Trainingsorte

Neben den beiden Dreifachturnhallen nutzt unser Karate-Dojo auch die Halle der Grundschule in der Gebrüder-Grimm-Straße.

Die Halle in der alten Grundschule in der Karl-Sittler-Straße, die wir von Anfang an regelmäßig genutzt hatten, steht uns dagegen nicht mehr zur Verfügung. Nach Abriss und Neubau der Schule ist das Dojo bislang nicht an diesen Standort zurückgekehrt. Auch das alle Pfarrheim in der Schulstrasse, in das wir im Winter ausgewichen sind, gibt es nicht mehr.

Von Pioniergeist und Durchhaltevermögen

In den Anfangsjahren war Improvisation gefragt. Trainiert wurde zeitweise in der kleinen Halle am Sportplatz – nicht selten bei beinahe arktischen Temperaturen. Kalte Finger und sichtbarer Atem gehörten damals ebenso zum Training wie Kihon, Kata und Kumite.

Doch gerade diese pionierhaften Anfänge haben den Zusammenhalt gestärkt. Aus einer kleinen, engagierten Gruppe entwickelte sich im Laufe der Jahre eine gefestigte Abteilung mit stabilen Mitgliederzahlen.

Heute können wir nicht nur auf gute Trainingsbedingungen zurückblicken, sondern auch auf zahlreiche sportliche Erfolge – und vor allem auf eine lebendige Gemeinschaft, die unsere Hallen weit mehr als nur zu Gebäuden macht: Sie sind Orte der Begegnung, der Disziplin und des gemeinsamen Wachstums.

 

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